Zertifizierungen: Ein Fundament für Sicherheit und Vertrauen
HARTMANN hat sich konzernweit das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen aus direkter und indirekter Energienutzung an den Firmenstandorten bis 2030 um mindestens 50 % zu senken (Scope 1+2, Vergleichsjahr 2021). Bis 2050 soll darüber hinaus Klimaneutralität über alle Emissionsbereiche (Scope 1-3) hinweg erreicht werden, d.h. inkl. der Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Konzernweit wurden deshalb Reduktionsmaßnahmen implementiert, um die Dekarbonisierungsziele verwirklichen zu können.
Zur Bilanzierung der Treibhausgasemissionen verwendet HARTMANN die international anerkannten, vom Greenhouse Gas Protocol definierten Emissionskategorien (Scopes):
Scope 1: alle direkt durch Verbrennung verursachten Emissionen, einschließlich die der unternehmenseigenen Fahrzeugflotte (z. B. Verbrennung von Energieträgern wie Heizöl oder Erdgas in Produktionsprozessen oder Diesel zum Antrieb von Fahrzeugen).
Scope 2: alle Emissionen, die durch zugekaufte Energie (z. B. Strom, Fernwärme/-kälte, Dampf von externen Energielieferanten) verursacht werden.
Scope 3: alle anderen Emissionen, die durch die Aktivitäten des Unternehmens verursacht werden, aber nicht unter dessen Kontrolle stehen, z. B. von Lieferanten, Dienstleistern, Mitarbeitenden oder Endverbrauchern (vor- und nachgelagerte Aktivitäten).
HARTMANN verfolgt eine umfassende Strategie zur CO₂-Neutralität und setzt dabei auf zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion direkter (Scope 1) und indirekter Emissionen (Scope 2). Ein zentraler Bestandteil der Klimastrategie ist die gezielte Reduktion von Emissionen in verschiedenen Unternehmensbereichen. Dabei setzt HARTMANN auf verschiedene Handlungsfelder.
Die fortlaufende Verbesserung der Energieeffizienz erleichtert die Umsetzung dieser Maßnahmen und trägt zur weiteren Emissionsreduktion bei. Zudem wird die Eigenstromerzeugung durch die sukzessive Implementierung von neuen Photovoltaikanlagen ausgebaut, um den Bedarf an zugekaufter CO₂-neutraler Energie zu verringern. Hierbei müssen jedoch gebäudetechnische, regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus sucht HARTMANN für kleinere Emissionsquellen wie Dieselaggregate nach individuellen Lösungen zur CO₂-Reduktion und prüft, ob ältere Anlagen durch emissionsärmere Alternativen ersetzt werden können.