Ausgezeichnetes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): HARTMANN gewinnt Corporate Health Award
Ein besonderer Meilenstein des Projekts ist die deutlich verbesserte Nachhaltigkeit der Lieferkette. Die Reduzierung von Transport- und Lagerkosten sowie eine direktere Verteilung führten innerhalb eines Jahres zu einer Einsparung von 150.000 Kilogramm CO₂.
Projekt SPHERE zeigt beispielhaft, wie strategische Optimierungen nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Ein effizientes Lieferkettenmanagement ist entscheidend für reibungslose Logistikprozesse und die Zufriedenheit der Kunden. Das Lieferketten-Netzwerk von HARTMANN umfasst Produktionsstätten, zentrale Lager sowie Vertriebszentren. Letztere sind die zentralen Knotenpunkte für die termingerechte Lieferung an die Kunden. Das Unternehmen arbeitet darüber hinaus mit Partnern zusammen, um eine kontinuierliche Produktverfügbarkeit sicherzustellen.
HARTMANNS größtes Logistikzentrum, das Logistikzentrum Süd (LCS) in Herbrechtingen fungiert gleichzeitig als globales zentrales Lager und Vertriebszentrum und konsolidiert mehrstufige Lieferketten. Dies bedeutet, dass lokal produzierte Waren mit Importen aus Übersee zusammengeführt und anschließend in weitere Märkte verteilt werden.
Eine Herausforderung im Projekt SPHERE war die effizientere Belieferung kleinerer Märkte. Da direkte Lieferungen aufgrund unsicherer Bedarfsprognosen und längerer Beschaffungszeiten mit einem höheren Versorgungsrisiko verbunden sind, wurden Waren zentral gebündelt. Dies reduzierte Versorgungsrisiken, führte aber zu höheren Umschlagkosten und längeren Transportwegen. Deshalb wurden im Rahmen des Projekts SPHERE Maßnahmen umgesetzt, um die Logistikprozesse zu verbessern und die Anzahl der Berührungspunkte zu reduzieren.
Die im Rahmen von SPHERE umgesetzten Maßnahmen steigern nicht nur die Effizienz, sondern tragen auch aktiv zur Nachhaltigkeit bei (konkrete Zahlen finden Sie im Fallbeispiel weiter unten):