Deutliche CO₂Reduktion: Biomasse-Dampfanlage stärkt die nachhaltige Energieversorgung bei KOB Wolfstein

Am Standort Wolfstein hat KOB, ein Tochterunternehmen von HARTMANN, seine neue Energiezentrale mit moderner Dampfanlage eingeweiht. Die Umstellung auf Biomasse ist die größte Einzelmaßnahme zur Modernisierung der Energie-Infrastruktur am Standort und ein zentraler Schritt zur Reduktion der standortbezogenen CO-Emissionen.Insgesamt sinken die CO2-Emissionen um 37 Prozent.
KOB produziert seit über 120 Jahren medizinische Textilien. Mit der neuen Dampfanlage, die zum Ende des Geschäftsjahres 2025 in Betrieb gegangen ist, erfolgt die Dampferzeugung im Wesentlichen durch die thermische Verwertung pflanzlicher Reststoffe aus regionaler Land- und Forstwirtschaft. Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb liegen in der Hand eines Energieversorgers. Durch diese Umstellung können jährlich rund 4.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Moderne Technik zur nachhaltigen Energieerzeugung

Die neue Energiezentrale entstand innerhalb der vorgesehenen Bauzeit von 14 Monaten; der Spatenstich erfolgte im November 2024. Nun versorgt die Anlage das Werk zentral mit Wärme und Dampf.

Hauptenergieträger sind pflanzliche Abfälle und Reststoffe aus regionaler Land-, Forst- und Holzwirtschaft, die thermisch verwertet werden. Für Spitzenlasten und in den Wintermonaten ergänzt ein Gaskessel die Energie- und Dampferzeugung. Der erzeugte Dampf dient als Prozessdampf in der Produktion wie auch der Beheizung des Standorts. Für KOB ist dies ein bedeutender Schritt hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung, ohne die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen.

Dr. Achim Hehl, Geschäftsführer von KOB, betont: „Mit der neuen Biomasse-Dampfanlage investieren wir gezielt in eine zukunftsfähige Energieversorgung für unseren Standort Wolfstein. Sie ist ein zentraler Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und stärkt gleichzeitig die zuverlässige und langfristig planbare Energieversorgung unserer Produktion.“

Langfristige Investition in den Standort Wolfstein

Die Erneuerung der Energieinfrastruktur ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms am Standort Wolfstein. Neben der neuen Energiezentrale umfasst das Programm eine neue Kläranlage und weitere umfangreiche infrastrukturelle Maßnahmen wie beispielsweise den Anbau des Produktionsgebäudes der Spinnerei.

Mit diesen Investitionen schaffen KOB und HARTMANN die Voraussetzungen für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Produktion in Deutschland.

HARTMANN. Gesundheit. Mit Verantwortung.