Multiethnic young office employees do workout exercises during break at work

Betriebliches Gesundheitsmanagement bei HARTMANN: Der Mensch im Mittelpunkt

Als traditionsreiches Gesundheitsunternehmen ist HARTMANN tief mit der Verantwortung verbunden, sich aktiv für das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden einzusetzen – eine Selbstverpflichtung, die sowohl in der Geschichte als auch im täglichen Handeln des Unternehmens verankert ist. In den vergangenen zehn Jahren hat HARTMANN sein substanzielles Programm zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) neu aufgebaut und an heutige Bedürfnisse angepasst. Es setzt den Schwerpunkt auf Vorsorge, körperliches und mentales Wohlbefinden sowie einen ganzheitlichen Ansatz beim Thema Mitarbeitergesundheit legt. HARTMANN hat dazu mit dem Leiter seines Betrieblichen Gesundheitsmanagements Dr. Markus Kneißl gesprochen.

Vorbeugende Maßnahmen für mehr Wohlbefinden

Präventionsmaßnahmen spielen eine sehr wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Gesundheit und Produktivität unserer Mitarbeitenden zu erhalten. Dr. Kneißl betont: „Prävention steht im Mittelpunkt unserer Strategie, und wir orientieren uns an Praktiken aus der Inneren Medizin, die sich auf die Vermeidung von Herzinfarkten, Schlaganfällen und die Früherkennung von Krankheiten konzentrieren.“ Diese Philosophie ist Grundlage der arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Analysen, die den Mitarbeitenden angeboten werden. Dazu zählen beispielsweise die jährliche Hautkrebsvorsorge und regelmäßige allgemeine Gesundheitschecks, bei denen u. a. Blutzucker und Blutdruck gemessen werden.

Maßgeschneiderte Initiativen für individuelle Bedürfnisse

Dr. Markus Kneißl
Dr. Kneißl beschreibt HARTMANNs Gesundheitsstrategie wie folgt: „Ihr liegt ein System zugrunde, das die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden erkennt und berücksichtigt, und damit von einem verallgemeinernden Pauschalmodell abweicht.“ Dieses datengesteuerte System basiert auf betrieblichen Kennzahlen (KPIs), allgemeinen Basisinformationen aus dem unternehmensspezifischen Gesundheitsbericht der Betriebskrankenkasse und arbeitsmedizinischen Erkenntnissen. Die Informationen werden genutzt, um Initiativen zu entwickeln, die den Mitarbeitenden direkt zugutekommen, darunter ergonomische Verbesserungen am Arbeitsplatz, sportliche Aktivitäten und Programme für die körperliche und geistige Gesundheit. Diese Maßnahmen legen ein besonderes Augenmerk darauf, Beschwerden, die bei bestimmten Mitarbeitergruppen gehäuft auftreten können – wie z. B. Störungen des Bewegungsapparats in der Produktion und der Logistik – zu lindern.

Darüber hinaus führte HARTMANN am Hauptstandort in Heidenheim ein mobiles Schulungs- und Analyseprogramm ein, um typischen arbeitsbedingten Beschwerden (z. B. aufgrund von Bewegungsmangel und zu langem Sitzen) gezielt vorzubeugen bzw. Abhilfe zu verschaffen.

Anhand individueller Trainingspläne und Übungen können Mitarbeitende auf der firmeneigenen Trainingsinsel mit Hilfe eines persönlichen Trainers während der Arbeitszeit z. B. gezielt Rückenprobleme angehen oder ihre Kondition verbessern.

Kommunikation und Aufklärung für mehr Aufmerksamkeit

Kommunikation und Aufklärung sind wichtige Bestandteile von HARTMANNs BGM-Strategie. An den HARTMANN Gesundheitstagen können Mitarbeitende direkt mit externen Dienstleistern und Krankenkassenpartnern in Kontakt treten und Vorsorgeuntersuchungen sowie weitere Gesundheitsangebote vor Ort wahrnehmen. Damit die Initiative abwechslungsreich bleibt, wechselt HARTMANN die Gesundheitstage mit einer Vortragsreihe ab, die zu verschiedenen Zeiten im Jahr relevante Themen behandelt – etwa einen Vortrag über Sonnenschutz im Juni und eine Veranstaltung zur Brustkrebsaufklärung in einem anderen Monat.

Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Teamarbeit ist das Erfolgsgeheimnis von HARTMANN. Das BGM ist hier keine Ausnahme. Die Abteilungen arbeiten zusammen, wie z. B. die Personalabteilung mit der Abteilung für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE). Sie stehen in ständigem Austausch, sei es bei den vierteljährlichen Arbeitsschutzausschusssitzungen oder über den Steuerkreis Gesundheit, der zweimal im Jahr tagt. HARTMANNs BGM-Ansatz ist darauf ausgerichtet, alle relevanten Abteilungen und, insbesondere in Bereichen wie Unfallverhütung und Arbeitssicherheit, auch den Betriebsrat aktiv mit einzubeziehen.

Führungsstärke: Mit gutem Beispiel voran gehen

HARTMANN ist überzeugt, dass die Unterstützung von gesundheitsförderndem Verhalten durch das Management ein positives Signal an alle Mitarbeitenden sendet. Dr. Kneißl fügt hinzu: „Die Unternehmensführung ist sich der Bedeutung von BGM bewusst und stellt Mittel bereit, um umfassende Gesundheitsinitiativen zu fördern – etwa den Ausbau von Leistungen wie den EGYM Wellpass. Dieser bietet den Mitarbeitenden ein breites Spektrum an Sport- und Wellnessmöglichkeiten zu einem vergünstigten monatlichen Festpreis und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung.“

Für eine gesunde Zukunft

„Wir messen und überprüfen den Erfolg unserer BGM-Maßnahmen kontinuierlich, um Verbesserungspotenziale zu ermitteln und uns neue Ziele zu stecken“, erklärt Dr. Kneißl mit Blick auf die Zukunft. So stellt HARTMANN sicher, dass sich seine BGM-Initiativen weiterentwickeln und den sich ändernden Bedürfnissen der Belegschaft gerecht werden.

HARTMANN. Gesundheit. Mit Verantwortung.